

Bürgermeister der Stadt Nierstein
Die Stadt Nierstein mit ihrem Stadtteil Schwabsburg begrüßt Sie recht herzlich und heißt Sie in der traditionsreichen Weinbaugemeinde willkommen.
Im Rathaus in der Bildstockstrasse 10 erhalten Sie eine vorbereitete Mappe mit vielen Informationen über unsere Stadt und viele weitere wertvolle Tipps.
Nutzen Sie die umfangreichen Angebote unserer Vereine, des Kultursommers sowie der Winzer und unserer Gastronomie.
Als Bürgermeister unserer lebensfrohen Stadt am Rhein heiße ich Sie recht herzlich willkommen!
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Schmitt
Bürgermeister der Stadt Nierstein

Zur Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Sonntag, den 19.11.2023 um 11:30 Uhr am Ehrenmal in der Mühlgasse lädt Stadtbürgermeister Jochen Schmitt herzlich alle Bürgerinnen und Bürger ein.
„Nie wieder – und trotzdem!“ Zum aktuellen Thema wird Herr Otto Schätzel als zentraler Redner sprechen und die Gedenkstunde wird von dem CVJM Posaunenchor, der Freiwilligen Feuerwehr Nierstein sowie Herrn Stadtbürgermeister Jochen Schmitt mitgestaltet.
Die Vereine werden gebeten Ihre Standarte, Vereinsfahne oder Banner zur Feierstunde mitzubringen.
Gedenkstätten, wie das Ehrenmal in Nierstein, sind Orte der Trauer, des Nachdenkens und der Mahnung. Nichts ist wichtiger als Frieden. Wir bitten Sie deshalb an der Gedenkstunde zum Volkstrauertag teilzunehmen.

Geboren: 02. 07.1936
Gestorben: 26.10.2023
Die Stadt Nierstein, die Winzer von Roten Hang, das Blühende Nierstein und viele Bürgerinnen und Bürger die ihn kannten, trauern um den engagierten Weingutsbesitzer (des ehemaligen Weingutes Freiherr Heyl zu Herrnsheim) und den langjährigen Impulsgeber Peter von Weymarn.
Peter von Weymarn hat sich um die Belange des Weinbaus in Deutschland (als Präsident des VDP), in Rheinhessen und Nierstein als Impulsgeber für den „Roten Hang“ mehr als verdient gemacht.
Seine Überzeugung, dass beim Wein Qualität und Herkunft untrennbar zusammengehören, sind inzwischen zur Maxime insbesondere des deutschen Weinbaus geworden.
Weymarns kommunalpolitisches Wirken dauerte mehr als 20 Jahre. Als Mitglied des Gemeinderates, Vorsitzender der FDP-Fraktion hat er immer wieder politische Impulse gesetzt. Außerdem war Weymarn Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung in den 1970/1980er Jahren.
Die Stadtverwaltung und die Niersteiner Winzerschaft gedenken mit großer Ehrfurcht an das vielfältige und nachhaltige Wirken ihres langjährigen Bürgers und Weingutsbesitzers.
Vor 85 Jahren waren jüdische Mitbürger am 9. November 1938 auch in Nierstein Opfer von Hass und Gewalt im damaligen Nazi-Staat. Ihre Rechte waren bereits stark eingeschränkt, sie wurden ausgegrenzt, bedroht und beleidigt. In dieser Pogromnacht brannten in Deutschland ihre Synagogen, danach waren die Menschen rechtlos und vogelfrei. Sie wurden in Lager gesteckt und am Ende industriemässig vergast. Die Verfolgung und Ermordung der Juden bleibt das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Nach 1945 erwuchs daraus das Versprechen „Nie wieder!“ Die Juden und der Staat Israel aber sind bis heute bedroht. Beim feigen und hinterhältiigen Terrorangriff der Hamas auf Israel wurden mehr als 1400 Juden brutal ermordet, 240 Personen gekidnappt und verschleppt.
Unser Gedenken muss deshalb nicht nur den Opfern der Nazizeit gelten, vielmehr muss unser Mitgefühl und unsere Trauer um die Opfer der Hamas jetzt unsere Solidarität mit Israel stärken. Wenn sich das „Nie wieder!“ je bewähren musste, dann ist es jetzt. Daher lädt die Stadt Nierstein die gesamte Bevölkerung zu einem Gedenken am Mahnmal in der Mühlgasse ein für Donnerstag, 9. November 2023, 19.30 Uhr. An diesem Mahnmal ist seit 1985 das Gedenken an die Kriegstoten beider Weltkrieg explizit durch eine Gedenkwand um das Gedenken an alle Opfer der Jahre 1933 bis 1945 erweitert. „Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen Hass und Intoleranz, gegen Gewalt und Terror, gegen Diskriminierung und Antisemitismus. Zeigen wir unsere Verbundenheit mit den Juden in unserem Land und in Israel. Es ist beschämend, wenn die Mörder der Hamas auf unseren Straßen bejubelt werden, wenn israelische Flaggen angezündet werden und Juden bedroht werden. Setzen wir ein Zeichen gegen diese Gewalt und stellen wir uns entschieden vor unsere jüdischen Mitbürger. Das ist nicht allein Staatsräson, sondern Menschenpflicht.“, fordert Stadtbürgermeister Jochen Schmitt die Bevölkerung zur Teilnahme an der Veranstaltung auf.
Das Gedenken der Stadt findet im Anschluss an den Rundgang „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Nierstein“ statt, zu dem der Geschichtsverein Nierstein einlädt. Dieser Rundgang führt zu den Häusern, wo Jüdinnen und Juden in Nierstein lebten und wo heute Stolpersteine an ihr Leben und Leiden unter dem Nazi-Terror erinnern. Treffpunkt dazu ist am Donnerstag, 9. November, 18 Uhr, auf dem Marktplatz. Anmeldungen dazu sind erbeten an: Jörg Adrian Telefon: 06133 / 571680; E-Mail: jfadrian@web.de. Warum das Gedenken in die Gegenwart reicht und was die Verpflichtung des „Nie wieder!“ heute bedeutet, betont der Vorsitzende des Geschichtsvereins Hans-Peter Hexemer: „Wir gedenken der Opfer von heute und damals. Damals waren die Nazis die Täter, aber zu viele haben weggeschaut. Damals hat unser Volk versagt. Heute sind die Terroristen der Hamas die Täter. Heute dürfen nicht wegschauen, dürfen wir Deutsche nicht erneut versagen. Unser Platz muss an der Seite der Juden sein, in Israel und bei uns.“


Ein Aushängeschild in Sachen Klimaschutz steht es sämtlichen Gruppen, Vereinen, Parteien, Institutionen und Privatpersonen in Nierstein zur Verfügung. Die Nutzung des neuen Lastenfahrrads (E-Bike) ist kostenfrei, eine Lastenzuladung bis 100 kg möglich.
Bei Bedarf bitte im Rathaus der Stadt Nierstein bei Norbert Kessel oder telefonisch unter 06133 – 960506/- 00 oder per mail an info@stadt-nierstein.de oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage anmelden.
Den Schlüssel und den Akku bekommen Sie in der Verwaltung ausgehändigt.