Nachlese Juli bis Dezember 2020

Ehepaar Marion und Winfried Weber stiftet Ruhebank

in der Niersteiner Gemarkung

Über die Spende einer weiteren Ruhebank in der Gemarkung freuen sich Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und gewiss auch die Besucher und Wanderer in Nierstein. Gestiftet wurde diese vom Ehepaar Marion und Winfried Weber aus Frankfurt, welches einen zweiten Wohnsitz in Nierstein hat und an den Wochenenden oftmals zu Gast in ihrer Wahlheimat ist. "Wir lieben Nierstein und die Gemarkung und verbringen hier eine tolle Zeit. Als Dankeschön dafür war es uns ein Anliegen, diese Bank zu stiften", so das Ehepaar Weber.

Gedenken anlässlich des Volkstrauertages in Nierstein

Die Gedenkstunden anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag den 15. November fand in diesem Jahr in einem kleinen Kreis statt.

Stadtbürgermeister Schmitt, die Beigeordneten und Vertreter des DRK, der freiwilligen Feuerwehr und des VdK legten nach einem kurzen Gebet von Frau Pfarrerin Katrin Berck Kränze am Ehrenmal in der Mühlgasse in Nierstein nieder.

Geschichtsverein, SPD und AWO stiften Gedenkplatz an Uwe Stapf

Die Stadt Nierstein übernimmt die Pflege des Gedenkplatzes

 

Geplant war, den Gedenkplatz für den vor eineinhalb Jahren verstorbenen Uwe Stapf und sein verdienstvolles Wirken in Nierstein an seinem Geburtstag am 10. November in der Gevrey-Chambertin-Anlage unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit einzuweihen. Der Geschichtsverein, der SPD-Ortsverein, die Arbeiterwohlfahrt Nierstein und die Stadt Nierstein wollen damit an den langjährigen 2. Vorsitzenden des Geschichtsvereins, ehemaligen Stadtrat, Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzenden der SPD, das engagierte AWO-Mitglied, den Sozial- und Jugendbeigeordneten sowie Kulturbeauftragten der Stadt erinnern. Corona ließ nun jedoch nur die offizielle Übergabe der von den drei Vereinen gestifteten Sitzgruppe und des Kastanienbaums an Stadtbürgermeister Jochen Schmitt zu. 

Die Vorsitzenden von Geschichtsverein, SPD und AWO, Hans-Peter Hexemer, Sabine Stock und Alois Rosinus betonten, es sei ihnen  wichtig, dass der Erinnerungsplatz von Uwe Stapfs Geburtstag an der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. „Uwe Stapf hat viel für Nierstein geleistet, er war anerkannt und geachtet in der gesamten Stadt. Durch seine verbindliche Art und seine Leidenschaft zur Sache hat er die Menschen zusammengebracht. Alle, die nun auf der Gevrey-Chambertin-Anlage spazieren gehen, können die Sitzgruppe nutzen und den Kastanienbaum sehen. Uwe Stapf, dem das respektvolle Miteinander und der Teamgeist immer so wichtig waren, würde sich darüber freuen, dass es diesen Treffpunkt gibt.“ Die Plakette an der Sitzgruppe trägt den Text: „Uwe Stapf (1954 - 2018) - Einer von uns. In dankbarer Erinnerung an sein Wirken für unsere Vereine und unsere Stadt. Gestiftet vom Geschichtsverein, der SPD und der Arbeiterwohlfahrt Nierstein am 10. November 2020.“ Stadtbürgermeister Jochen Schmitt freute sich über Würdigung der herausragenden Leistungen von Uwe Stapf, der auch durch seine kooperative und menschliche Art in Erinnerung bleibe. Die Stadt habe die vorbereitenden Arbeiten durch den Bauhof geleistet und übernehme auch gerne die künftige Pflege. Ganz im Sinne von Uwe Stapf wollen die Mitglieder der drei Vereine - sobald die Corona-Lage es zulässt – zu einer offiziellen Einweihung  mit Vertretern der Stadt zusammen kommen.

Ökumenischer Erntdankgottesdienst vom 25.10.2020 im Park der Stadt Nierstein als Videoaufnahme

Gerne können Sie sich den ökumenischen Erntedankgottesdienst vom 25. Oktober im Park der Stadt Nierstein nochmals als Videoaufnahme ansehen.

 

Bitte diesen Link aktivieren:

Ökumenischer Erntedankgottesdienst

Gutsausschank Buhl stiftet Bank an der Fockenberghütte

Seit Jahren bereichert die Winzerfamilie Buhl das touristische und kulturelle Geschehen in Nierstein. Sei es durch das kulinarische Angebot im Gutsausschank der Vollwertköchin und Ernährungsberaterin, Petra Buhl oder durch das Angebot der beliebten Weinbergsrundfahrten und Fackelwanderungen durch die Niersteiner Gemarkung. Gerade letztere lebt durch das Anlaufen verschiedener Stationen wie z.B. die Fockenberghütte, bei der die Teilnehmer froh sind eine Rast- und Ruhemöglichkeit vorzufinden. Leider blieb auch die Stadt Nierstein in den letzten Monaten nicht von Vandalismus verschont. Ziel dabei waren oftmals die Bänke und Tische am Brudersberg, an der Fockenberghütte oder an der Sängereiche in Schwabsburg. Dem Wirkte die Familie Buhl nun mit der Spende einer Ruhebank an der Fockenberghütte entgegen. „Wir sind gerne mit unseren Gästen in den Weinbergen unterwegs“, so Petra und Wilfried Buhl. „Dabei ist es wünschenswert, wenn an den einzelnen Hütten und Plätzen Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen. Um unseren Wunsch zu unterstreichen und in die Tat umzusetzen, haben wir kurzerhand eine Bank für die Fockenberghütte gespendet“, so das Winzerehepaar weiter. Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und Erster Beigeordneter Otto Schätzel nahmen die bankspende mit Freude entgegen und bedankten sich für die tolle Spende bei der Familie Buhl. „Immer wieder erhalten wir Lob von unseren Gästen, dass unsere Heimat so reizvoll und unsere Schutzhütten so vorbildlich seien. Mit der Bankspende der Familie Buhl unterstreichen wir dieses Lob einmal mehr“, so Schmitt und Schätzel übereinstimmend.     

Stiftung Hohensee schüttet Spende von insgesamt

28.793,88 Euro aus

Die Elmar-Hohensee-Stiftung, eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Nierstein, schüttete auch in diesem Jahr für das abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 einen stattlichen Spendenbetrag aus. Insgesamt galt es 28.793,88 EUR dem Stiftungszweck entsprechend zu verteilen. Einen von der Stiftung festgesetzten Betrag in Höhe von 5.112,92 Euro ging jeweils an die Stadt Nierstein, an die Evangelische Kirchengemeinde Nierstein und an die Deutsche Krebshilfe e.V. Über einen variablen Betrag in Höhe von jeweils 6.727,56 Euro dürfen sich das Deutsche Herzzentrum Berlin, Stiftung des bürgerlichen Rechts und eine Minderjährige/ein Minderjähriger die/der am Herz operiert werden muss und deren eigene finanzielle Mittel hierfür nicht ausreichen. Das Auswahlverfahren richtet sich dabei nach den strengen Kriterien des Deutschen Herzzentrums Berlin.

Der Coronapandemie geschuldet konnten in diesem Jahr bei der Spendenübergabe lediglich Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und Pfarrer Michael Graebsch von der Evangelischen Kirchengemeinde sowie Frau Dubravka Hohensee, die Ehefrau des verstorbenen Herrn Elmar Hohensee, anwesend sein.     

Die „Elmar-Hohensee-Stiftung“ wurde aufgrund des Erbvertrags der Eheleute Werner Heinz Erich und Johanna Hohensee von Todes wegen errichtet und zum 28.06.2007 durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier anerkannt.

Es handelt sich um eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Gemäß Stiftungsgeschäft und -satzung verfolgt die Stiftung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke i.S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Stiftung verfolgt ihre Ziele insbesondere durch die oben genannten jährlichen Unterstützungsleistungen.

Frau Dubravka Hohensee war es dann auch, die im Rahmen einer Feierstunde im Johannes-Busch-Haus in Nierstein im Oktober d.J. den Herren Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und Pfarrer Michael Graebsch den Spendenscheck symbolisch übereichen durfte.   

Einkaufsbus der Stadt Nierstein geht

an Bürgerbus Rhein-Selz e.V.

Oftmals sind es die Zufälle im Leben, die letztendlich zu einem Ergebnis führen. Der Bürgerbus Rhein-Selz e.V. war auf der Suche nach einem neuen Fahrzeug. In Zeiten von Corona vernetzten sich die Städte und Gemeinden in der VG Rhein-Selz noch enger, um die Versorgung der Tafelkunden in der VG aufrecht zu erhalten. Mit von der Partie damals auch der Bürgerbus Rhein-Selz e.V. und die Stadt Nierstein. Wegen des Ausfalls der Bürgerbusses konnte der Verein kostenneutral auf den Einkaufsbus der Stadt Nierstein zurückgreifen und fand augenscheinlich Gefallen an dem Fahrzeug. Da bei passte es genau, dass der Leasingvertrag der Stadt Nierstein mit dem Leasinggeber für den Einkaufsbus Ende September auslief. Die zuständige Fachabteilung der VG Rhein-Selz und die Stadt Nierstein führten Verhandlungen mit dem Bürgerbus Rhein-Selz e.V. die mit dem Ergebnis endeten, dass der Bürgerbus Rhein-Selz e.V. Anfang Oktober den Einkaufsbus der Stadt Nierstein übernehmen konnte und somit wieder ein einsatzbereites Fahrzeug besitzt.  

„Wir freuen uns über diese „Win Win“ Situation und darüber, dass der Bürgerbus

Rhein-Selz e.V. jetzt wieder ein Fahrzeug für seine Zwecke nutzen kann“,

so Stadtbürgermeister Jochen Schmitt bei der Übergabe des Fahrzeugs.

Umgekehrt darf sich die Stadt Nierstein Mitte Oktober über ein Nachfolgemodell des Einkaufsbusses freuen, der coronabedingt aber erst im kommenden Jahr seinen Dienst aufnehmen wird. 

dm Spendenaktion "Jetzt Herz zeigen" erzielt 672,78 Euro

zu Gunsten der "Stillen Not" in Nierstein

Am 28. September flossen 5 % des Tagesumsatzes der dm Drogeriemärkte in die bundesweite Benefizaktion „Jetzt Herz zeigen“ ein. Insgesamt schüttete dm am Ende des Tages 1,4 Millionen Euro an Vereine und für soziale und caritative Zwecke aus. Auch die Filiale in Nierstein beteiligte sich an der Aktion. In den Genuss der Spende kann die ökumenisch getragene Initiative „Stille Not“. Frau Monika Mayer von der evangelischen Kirche und Frau Claudia Möller von der katholischen Pfarrei St. Kilian konnten gemeinsam einen Scheck in Höhe von 672,78 Euro entgegennehmen. Ulrike Günther, stellvertretende Filialleiterin bei dm, betonte, dass die Spendenaktion „Jetzt Herz zeigen“ seit vielen Jahren Bestandteil der dm Philosophie sei. Sie persönlich freue sich über das soziale Engagement ihres Arbeitgebers welche der Allgemeinheit zu Gute kommt. Den Ball nahm Otto Schätzel, Erster Beigeordneter der Stadt Nierstein auf, und bedankte sich für die Spendenaktion im Allgemeinen und insbesondere für den Scheck aus Nierstein zu Gunsten der „Stillen Not“. Auch würdigte Schätzel das ehrenamtliche Wirken der Damen und Herren bei „Stillen Not“ und zeigte sich überzeugt davon, dass der Spendenerlös dort bestens aufgehoben ist.     

Stille Not ist ein Projekt der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen in unterschiedlichen Notsituationen zu besuchen, zu unterstützen und zu begleiten. Die Arbeit der „Stillen Not“ wird ausschließlich von Spenden getragen.

 

KulturSINN Rhein-Selz

Eröffnungsveranstaltung am 3. Oktober war ein großer Erfolg

Der Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe „KulturSINN Rhein-Selz“ war ein Genuss für alle Sinne

 

Der KulturSINN Rhein-Selz hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kulturszene in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz zu bereichern. Es entstehen innovative Veranstaltungen, die es in dieser Zusammensetzung noch nie gab: Moderne Konzerte in besonderen Kirchen, abgerundet mit Kulinarik und Wein aus Deutschlands größtem Weinanbaugebiet Rheinhessen. Nun hat der KulturSINN Rhein-Selz Premiere in der Niersteiner Martinskirche gefeiert. Es gab begeisterten Applaus für die Kultur und die neue Event-Reihe.

 

Was steckt hinter dem KulturSINN?

„So etwas gab es bei uns noch nie“, hat Klaus Penzer, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, schon im Vorfeld Geschmack gemacht. So verwundert es nicht, dass die Premierenveranstaltung in der Niersteiner Martinskirche ausverkauft war. Die exzellente kammermusikalische Abendmusik in Verbindung mit Fingerfood und regionalen Wein-Spezialitäten wurde von der Besuchern mit tosendem Applaus bedacht. Zu Beginn des Abends gab ein hochkarätig besetztes Podium zunächst den Startschuss zur neuen Event-Reihe.

 

Touristisches Angebot in Rhein-Selz stark ausgebaut

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt, die das Projekt KulturSINN im Rahmen des Wettbewerbs „Tourismus mit Profil“ fördert, brachte es zu Beginn auf den Punkt: „Gerade die Kultur bedeutet nicht nur mehr Lebensqualität für die Gäste aus der Ferne, sondern auch für die hier lebenden Menschen.“ So profitiere die Verbandsgemeinde Rhein-Selz, aber auch die vielen Gäste von der neuen Veranstaltungsreihe. „Nur mit einer professionellen touristischen Vermarktung auf Verbandsgemeinde-Ebene können wir im Wettbewerb bestehen. Ich bin allen dankbar, die an dem neuen Projekt mitgearbeitet haben“, so Klaus Penzer, der als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Selz zusammen mit seinem Team in den letzten Monaten das touristische Angebot stark erweitert hat.

 

Es kommt zusammen, was zusammen gehört

Die Macher der Reihe KulturSINN Rhein-Selz möchten in den kommenden Jahren ein Netzwerk, bestehend aus Kirche, Kommune und Kultur aufbauen. „Hier kommt zusammen, was zusammengehört. Es gibt einen ganz alten Dreiklang: Geist, Seele und Leib. Genau das sehe ich im KulturSINN Rhein-Selz“, beschreibt es Olliver Zobel, der Dekan des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim. Otto Schätzel, Botschafter des Projekts, ergänzt: „Der KulturSINN Rhein-Selz ist die Besinnung auf die Kultur im wahrsten Sinne des Wortes. Für mich ist es eine Plattform, die es in dieser Kombination noch nicht gab.“ Im Fokus stehe die sensible und hochwertige touristische Bespielung ausgewählter Kirchen der Region. In dem neuen Format sieht Landrätin Dorothea Schäfer vor allem eine Stärkung der Tourismusregion Rheinhessen. „Die neue Reihe ist eine ganz wunderbare Gelegenheit, die Kultur in Rheinhessen und den Tourismus weiter auszubauen.“

 

Hochgenuss für Ohren und Gaumen

Nach den Worten folgten Taten. Die drei Künstlerinnen Dr. Katrin Bibiella an der Orgel und am Cembalo, Bärbel Schmitt an der Querflöte und Eva Nollert an der Violine präsentierten virtuos fein ausgewählte Stücke von Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Das Highlight des Abends, wie sich die Besucher einig waren. Danach ging es in den illuminierten Bibelgarten bei Fingerfood und rheinhessischen Wein-Highlights. „Ein rundum gelungener Auftakt -ein Kulturgenuss im doppelten Sinne- der Geschmack auf mehr macht“, bringt es TV-Moderator Markus Appelmann abschließend auf den Punkt. Er betreut mit seiner Agentur inMEDIA den KulturSINN Rhein-Selz und versprach, dass das Jahresprogramm 2021 bereits Ende dieses Jahres vorliegen wird.

 

Mehr Infos unter www.kultursinn-rhein-selz.de

 

Urkunde der Stiftung "Lebendige Stadt"

für den Arbeitskreis Blühendes Nierstein 

Die Stiftung „Lebendige Stadt“ hat im Frühjahr 2020 die Städte und Kommunen dazu aufgerufen, sich mit vorbildlichen öffentlichen Straßengrüngestaltungen im Rahmen des Bundeswettbewerbs „vorbildliche öffentliche Straßenbegrünung“ zu bewerben. Diesem Aufruf folgte die Stadt Nierstein, genauer gesagt der Arbeitskreis Blühendes Nierstein. Anhand von Beispielen und Fotodokumentationen erläuterte der Arbeitskreis gegenüber der Stiftung seit vielseitiges und über die Jahre konstantes Wirken. Angefangen vom alljährlichen Stecken der Blumenzwiebeln im Frühjahr, über die Bepflanzung der Blumenkästen im kompletten Stadtgebiet bis hin zum Tannenstecken in der Adventszeit. Das Engagement des Arbeitskreis Blühendes Nierstein wurde mit einer Ehrenurkunde und einem Glückwunschschreiben des Stiftungsvorsitzenden belohnt. Stadtbürgermeister Jochen Schmitt betonte, dass das ehrenamtliche Wirken der Damen und Herren vom AK Blühendes Nierstein unbezahlbar sei für die Stadt. „Was Sie leisten, entlastet unseren Bauhof. Die Grünanlagen und die Bepflanzung in der Stadt sind unsre Visitenkarte. Dies wird auch von Außenstehenden immer wieder lobend erwähnt, so Stadtbürgermeister Schmitt. So sei die Urkunde der Stiftung Lebendige Stadt nur die gerechte Anerkennung der Leistung des AK Blühendes Nierstein.      

 

30 Jahre Deutsche Einheit / 30 Jahre Partnerschaft

zwischen Nierstein und Freyburg an der Unstrut

30 Jahre Einheit – 30 Jahre Partnerschaft

Festveranstaltung von Geschichtsverein und Stadt Nierstein

 

Zu einer beeindruckenden Geschichtsstunde entwickelte sich die Veranstaltung von Geschichtsverein und Stadt Nierstein im Stadtpark, bei der an 30 Jahre Deutsche Einheit und 30 Jahre Partnerschaft mit Freyburg an der Unstrut erinnert wurde. Insbesondere die Zeitzeugen Martin Bertling (Bürgerrechtler, erster Bürgermeister Freyburgs nach der Wende), die aus der DDR als Bürgerrechtlerin zwangsausgewiesene Hanne Schneider wie auch Renate Müller Stapf, die als Mutter eines „Republikflüchtlings“ in ihrer Tätigkeit als Bürgermeisterin einer kleinen Gemeinde gebrandmarkt wurde. Sie alle bezeugten wie der Unrechtsstaat der DDR in ihr Leben eingriff, ihnen die Freiheit nahm, sie gängelte oder gar verfolgte. Anfangs nicht angstfrei, dann mit immer mehr Mut habe man aus der DDR eine Demokratie formen wollen. Was sich dann innerhalb von 11 Monaten 1989/90 entwickelte, fasste Martin Bertling zusammen: „Die deutsche Einheit war das größte Glück unseres Lebens.“ Eine faszinierende, von Thomas Ehlke geleitete Runde, der auch die Niersteiner Weinkönigin Gina Gehring (Habe heute mehr gelernt als im Geschichtsunterricht) und die Freyburger Weinprinzessin Antonia Odenthal folgten. Sie präsentierten im gelungenen Zusammenspiel Weine der beiden Partnerstädte. Geschichtsvereinsvorsitzender Hans-Peter Hexemer und Stadtbürgermeister Jochen Schmitt unterstrichen die Bedeutung der Partnerschaft und hoben den Wert der Demokratie hervor, die nur lebendig bleibe, wenn viele mitmachten. „Es liegt an uns, an jedem Einzelnen“. Dem pflichtete auch Udo Männicke, Freyburgs Bürgermeister bei. Mit Liedern aus der Wendezeit sorgten Ulli Becker und Fritz Vollrath für musikalische Akzente.

 

Mehr als 70 Helferinnen und Helfer beim RhineCleanUp

RhineCleanUp Nierstein: Mehr als 30.000 Kippen, ausreichend um 1,2 Millionen Liter Wasser zu vergiften

 

Nach nur 3 Stunden hatten mehr als 70 große und kleine Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nierstein und Umgebung am Samstag dem 12. Juni eine positive Bilanz gezogen.

 

Die Aktion RhineCleanUp 2020 in Nierstein war ein voller Erfolg.

Ein Container wurde am Samstagvormittag mit allerlei Müll von Autoreifen bis Einwegverpackungen gefüllt. Die aufgelesenen Zigarettenstummel wurden separat in einer Acrylsäule gesammelt und verdeutlichte am Ende, dass diese Menge ausgereicht hätte, um über 1 Mio Liter Wasser zu verunreinigt.

Beim diesjährigen RheineCleanUp in Nierstein wurde „lediglich“ das Niersteiner Rheinufer vom Unrat befreit. Dies vom Parkplatz am Stadteingang im Norden bis zur Fähre im Süden der Stadt. Neben Helferinnen und Helfer aus Nierstein kamen Familien aus Gau-Bischofsheim, Mommenheim, Hahnheim, Schüler des Katharinengymnasiums, …  und sogar Freiwillige aus Alsheim zum RheineCleanUp nach Nierstein. Mehr als 70 Personen versammelten sich am 12 Juni zum Helfen am Rheinufer. Der TV Nierstein war mit einer sehr großen Gruppe angetreten, um die Aktion im dritten Jahr zu unterstützen. Die Stadt versorgte die Helferinnen und Helfer am Ende der Aktion mit Weck, Worscht und Woi.

Allen Helferinnen und Helfern, dem Vorbereitungsteam um Andreas Fock und Barbara Nilsson sowie allen Sponsoren gilt ein herzliches Dankeschön!!!

 

Kunstwerk in der Bildstockshohl steht wieder an Ort und Stelle

Wir erinnern uns, vor einem Jahr wurde das von dem Franzosen Marc da Costa geschaffene Kunstwerk in der Bildstockshohl in Nierstein bei einem Autounfall beschädigt. Der Unfallverursacher meldete den Schaden unmittelbar danach im Rathaus der Stadt. Zum Glück für die Stadt ist mit Dirk Rachow ein Metallkünstler in Schwabsburg beheimatet, der vergleichbare Objekte wie die von Marc da Costa gestaltet. Von diesem erhielt Rachow die Genehmigung, das stark beschädigte Kunstwerk in den Originalzustand zu versetzen. Nachdem der Sockel, der ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde, erneuert wurde, installierte Rachow Anfang August das in neuem Glanz strahlende Kunstwerk. Selbstredend, dass die Versicherung des Unfall- verursachers für den Schaden aufkommt, und der künstlerische Austausch zwischen Marc da Costa aus Südfrankreich und Dirk Rachow aus Schwabsburg.

Einladung zum Eisessen an die Helferinnen und Helfer

zur Versorgung der Tafelkunden

Rückblick: In Zeiten von Corona musste die Oppenheimer Tafel die Versorgung ihrer Kunden einstellen. Zwischenzeitlich hatte sich die Initiative „Nierstein hilft …“ gegründet, die sich kurzerhand darauf verständigte, die Tafelberechtigten mit Grundnahrungsmitteln kostenlos zu versorgen.

So waren in der Zeit ab Ende März bis Mitte Juli 2020 zeitweise mehr als 40 Helferinnen und Helfer im Einsatz um die Einkäufe vorzunehmen und die Versorgung sicherzustellen. Da coronabedingt auch keine Bürgerbusse im Einsatz waren, mussten die Lebensmittel an die entsprechenden Adressaten verteilt werden. Das organisatorische Geschehen wurde im Rathaus der Stadt Nierstein abgewickelt. Der Niersteiner REWE Markt Thilo Zorbach sicherte den Bedarf an Lebensmittel. Die besagten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus der gesamten VG Rhein-Selz und der VG Bodenheim kümmerten sich um die Abholung und das Verteilen der Ware. „Wir wollten und konnten die Tafelkunden Corona geschuldet nicht im Regen stehen lassen“, so der Erste Beigeordnete der Stadt Nierstein und Mitorganisator, Otto Schätzel. „Wir haben gegenüber den Tafelberechtigten eine soziale Verpflichtung. Hier war schnelles und unbürokratisches Handeln gefragt welches wir letztlich auch umsetzen konnten“, so Schätzel weiter. Pro Woche wurden im Durchschnitt 300 Personen mit Grundnahrungsmitteln   versorgt. Ein ausdrückliches Dankeschön richtet der Beigeordnete natürlich an die vielen Helferinnen und Helfer, aber auch an die VG Rhein-Selz, Herrn Bürgermeister Klaus Penzer und seinen Mitarbeiter*innen für die unbürokratische Unterstützung. Als kleine Anerkennung lud die VG Verwaltung die engagierten Helferinnen und Helfer zum Eisessen ein.

 

Kollektiv 55 pres. Forlaut@Schlossturm Schwabsburg, Germany 

Das Kollektiv 55 nutze den Schlossturm in Schwabsburg für sein neues musikalisches Projekt.

 

Hier gehts zum Film und zur Musik:

Kollektiv 55 pres.Fortlaut@Schlossturm Schwabsburg,Germany

 

 

 

Foto: Hans Bürkle

"Rieslingleuchten" lockte viele Hundert Besucher

an den Roten Hang

Das Rieslingleuchten am Roten Hang lockte am 1. August, mehrere Hundert Besucher an den Roten Hang.

Ein kleiner Ausgleich für das nicht stattgefunde Winzerfest und ein großes dankeschön an die Agentur MKon um Michael Köster, der EWR AG, der Sparkasse Mainz, dem REWE Marrkt Thilo Zorbach, Aurora Eventtechnik und dem Wein vom Roten Hang e.V. für die Organisation, Durchführung und Finanzierung.

 

Foto: Klaus Krautkremer / 100 Jahre VdP

 

Radservicestation in Nierstein ihrer Bestimmung übergeben

Mehr Service an rheinhessischen Radwegen.

- Das hat sich die Rheinhessen-Touristik auf die Fahnen geschrieben.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sind die modernen Radservice-Stationen, die bereits seit 2018 an zentralen Standorten im touristischen Radwegenetz installiert werden. Es sind ausgewählte Knotenpunkte wie jetzt neu in Nierstein, wo dem Radfahrer eine Kombination von E-Bike-Lademöglichkeit und Radreparaturstation geboten werden. Der Standort am Eiscafe Morano in der Nähe des Fähranlegers Richtung Kornsand an Rheinradweg, Rheinterrassenroute und Amiche ist ideal. Während der Akku lädt, kann man ein Eis essen oder Kaffee trinken und auf die nächste Fähre warten. Und wenn trotz Radreparaturstation eine Weiterfahrt nicht möglich ist, ist der Bahnhof nicht weit, um zur nächsten Radwerkstatt in Oppenheim zu kommen.

 

Radfahren liegt mit und ohne Corona mehr denn je im Trend, die Gästenachfrage in Rheinhessen ist steigend – das hat sehr viel mit Qualitätsprodukten zu tun. Die Hiwweltouren als Prädikatswanderwege oder die AUSGEZEICHNETEN Weinfeste und Vinotheken sind die Vorreiter. Die Radwegeinfrastruktur soll diesem Qualitätsanspruch folgen. Das ist erklärtes Ziel der Neuausrichtung des Radtourismus bis 2025 und steht im Pflichtenheft des „Radtouristischen Entwicklungsplans für Rheinhessen“. Serviceinfrastruktur spielt neben der Basisqualität der Wege eine wichtige Rolle.

 

Eine Besonderheit der Radservicestationen: Sie sind im Markenlook Rheinhessen gestaltet. Die Sichtbarkeit der Dachmarke Rheinhessen ist ein großes Anliegen der Partner im Ausbau der Radinfrastruktur. Die Rheinhessen-Touristik wird in diesem Bereich schon seit einigen Jahren von der EWR AG unterstützt, die sich verstärkt in diesem Zukunftsmarkt engagiert: „Urlaub zuhause und damit auch Radtouren in Rheinhessen liegen gerade sehr im Trend. Wir versorgen die E-Biker dabei gerne mit Lademöglichkeiten und 100 Prozent Ökostrom“, sagt Daniel Heid, Ansprechpartner für E-Mobilität bei EWR.

 

Seit 2017 ist auch die Volksbank Alzey-Worms eG mit an Bord. Für Bernd Rissel, Prokurist und Leiter der Unternehmenskommunikation der Volksbank Alzey-Worms eG, passt das Engagement sehr gut zur Volksbank: "Als heimatverbundene Volksbank geben wir der Region gerne etwas zurück. Die finanzielle Unterstützung der Radservice-Station ist für uns eine sinnvolle Investition in die Infrastruktur unserer Region. Wir sorgen also nicht nur bei Finanzfragen für Bewegung, sondern leben aktiv unser Motto: Aus der Region, für die Region und mit der Region!"

 

Bis Ende 2020 plant man gemeinsam die Installation von insgesamt zehn Radservicestationen. Die nächste Station wird in Guntersblum in der Nähe des Fähranlegers am Rheinradweg eingerichtet.

 

Schlager-Frühschoppen am 19. Juli

bringt Abwechslung in die coronabelastete Zeit

Zum Frühschoppen im Park der Stadt Nierstein brachten die Schlager-Sänger Andy Schäfer, Tanja Burkhardt, Marc Simon und Reiner Vogl bei einem  Open Air für alle Altersklassen Abwehslung in die von Corona belastete Zeit.

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln versuchen die Stadt Nierstein und ihre Veranstaltungspartner wieder etwas Normalität in den Alltag einkehren zu lassen, und den Park als Veranstaltungsgelände zu öffnen. 

Der Schlagerfrühschoppen war nach dem Open Air Konzert mit Tschau Johnny die Zweite Veranstaltung im Park der Stadt Nierstein in Zeiten von Corona

 

Foto: Veranstalter Michael Köster (rechts im Bild) freut sich darüber, dass endlich wieder Veranstaltungen im Park möglich sind. 

 

Pflege des Schiffermastes geht in die Verantwortung

der Niersteiner Schifferstecher über

 

Jahrzehnte lang lag die Verantwortung zur Pflege des Schiffermastes und die Beflaggung des selben in den Händen des Schiffervereins.

Zum Schluss war dies Herr Dieter Kappes und seine Frau in Personalunion. Nach dem Tod seiner lieben Frau engagierte sich Dieter Kappes noch bis zum Frühjahr 2020 für den Schiffermast. Gesundheitliche Probleme zwangen den Pensionär jedoch die Aufgaben in jüngere Hände zu geben. Diese liegen seit Anfang Juli im Verantwortungsbereich der Niersteiner Schifferstecher um deren Vorsitzenden, Daniel Amaral.

Stadtbürgermeister Jochen Schmitt dankte Herrn Dieter Kappes bei der Übergabe der verntwortungsvollen Übergabe für sein jahrzehntelanges Wirken und wünschte den zukünftig Verantwortlichen eine glückliche Hand im Umgang mit der neuen Aufgabe.

 

Foto: Michael Bahr  

 

Gelungene Buchvorstellung zum 85. Jubiläum des Winzerfests

 

Am 3. Juli 2020 fand mit rund 100 Gästen die Präsentation des Bildbands „Wenn Ritter Hundt die Stadt regiert - Das Niersteiner Winzerfest im Wandel der Zeit 1935-2020“ im Stadtpark von Nierstein statt. Es war die erste öffentliche Veranstaltung des Geschichtsvereins nach Ausbruch der Coronakrise.

 

Hans-Peter Hexemer, 1. Vorsitzender des Geschichtsvereins, führte in den Abend mit den traditionellen Reimen der Winzerfest-Eröffnung  ein und begrüßte zahlreiche Ehrengäste:

die Landtagsabgeordnete Katrin Anklam-Trapp, die den schönsten Wahlkreis im Land habe,

die Landrätin Dorothea Schäfer, die nicht nur Politikerin und Weinfreundin, sondern auch Historikerin und daher immer sehr an den Themen des Geschichtsvereins interessiert sei und

Dr. Kai-Michael Sprenger, Referent für Landesgeschichte im Wissenschaftsministerium und Geschäftsführer des Instituts für geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz — allesamt Freunde Niersteins. Stadtbürgermeister Jochen Schmitt, Beigeordnete und Stadtratskolleginnen und -kollegen waren ebenso dabei wie Gernot Ebling, Vorsitzender des Verkehrsvereins Nierstein, der das Buchprojekt finanziell unterstützte. Hexemer begrüßte auch die frisch gekrönte Niersteiner Weinkönigin Gina Gehring, ehemalige Majestäten und Weinschöffen sowie den Vorsitzenden des Bauern- und Winzervereins Hans-Joachim Raddeck und Vereinsringvorsitzenden Rüdiger Leineweber.

 

Es sei wieder Zeit für Kultur und Geschichte, meinte Landrätin Dorothea Schäfer in ihrem Grußwort. Sie sprach damit allen Anwesenden aus dem Herzen. Auch wenn dieses Jahr kein Winzerfest stattfindet, so lädt der neue Bildband stattdessen zum Erinnern an die historischen Ereignisse ein.

 

Zur Entstehung des Buches: Als der Geschichtsverein vor fünf Jahren eine Ausstellung zum 80. Jubiläum des Winzerfestes in der Volksbankhalle durchgeführt hat, regten viele an, doch aus diesem Material ein Buch zu gestalten. Zu den damals vorhandenen Fotos kamen etliche hinzu, aus privaten Fotoalben, aber auch von Pressefotografen wie dem legendären Rudi Klos. Sein Sohn Rudolf, ebenfalls bei der Präsentation dabei, hat Bilder aus 1970er/1980er Jahren zur Verfügung gestellt. Hexemer dankte allen Fotografen und Bildgebern und fügte den besonderen Dank an Dr. Susanne Bräckelmann und Axel Schwarz an, die mit ihm gemeinsam an dem Projekt gearbeitet haben. Für die gelungene Optik des Bildbandes hat die Diplom-Designerin Petra Louis gesorgt, den Druck übernahm Michael Lattreuter.

„Wenn wir heute hier zusammen sind und Sie dann später in das Buch schauen, dann wollen wir in Erinnerungen schwelgen, gemeinsame und auch die eigenen, sehr persönlichen. Manche spürten die Wirkungen eines Winzerfestabends noch am nächsten Tag sehr heftig, bei andern hingegen hielten die Folgen eines fröhlichen Festabends ein Leben lang.“ so startete Hexemer seine persönlichen Wahrnehmungen. Und die Referenten auf der Bühne gaben in ihren Ansprachen ebenfalls gefühlsbetonte Einblicke in ihre persönlichen Erlebnisse. Es war ein inhaltsreicher, fröhlicher Reigen aus Erkenntnissen, Anekdoten und zukunftsweisenden Ideen. So entwickelte sich im Dialoggespräch  zwischen Bräckelmann und Sprenger der Gedanke: „Vielleicht kann unser Winzerfestbuch auch der Anstoß für andere Weinregionen sein, die Geschichte des Weins und der Winzerfeste auf diese Art lebendig zu halten.“

Die ersten Exemplare des in 500er Auflage produzierten Jubiläumsbuchs überreichte Hexemer dann auf der mit alten Kostümen, rustikalen Sesseln und Bildtafeln historisch gestalteten Bühne an den Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und die Weinkönigin Gina Gehring. Und — als Überraschungsgast erschienen — Ritter Hundt von Saulheim, verkörpert von Wolfgang Engel. Dieser, dominant und schlagfertig wie immer, hielt seine allbekannte Ansprache mit tiefer Inbrunst und schloss: „Donnerwetter, Hagel und Rheineis, was hab ich für einen Durst.“

Es war eine kurzweilige, sehr emotionale Veranstaltung, denn nicht nur die Protagonisten auf der Bühne erinnerten sich an viele fröhlichen Ereignisse vor, während und nach den Winzerfesten, sondern auch die Gäste sprachen später beim Wein, den das Weingut Stefan Raddeck stiftete, intensiv über ihre persönlichen Erlebnisse.

Hexemer beendete die Veranstaltung mit den Worten: „Das Winzerfest gehört zu Nierstein und es gehört zu uns allen. So war es und so wird es bleiben.“

 

Das Buch (Preis 19,85 Euro, ISBN 978-3-9817898-5-0) kann bestellt werden unter mail@geschichtsverein-nierstein.de . Direkt zu kaufen ist das Buch in Nierstein bei Axel Schwarz, Oberdorfstraße 6, im Rathaus, bei der Lattreuter GmbH, im Rewe-Markt Zorbach, im Raiffeisenmarkt, bei MWR-Schuhe und Computer Lang.

 

 

Gina Gehring ist die neue Niersteiner Weinkönigin

 

Coronabedingt fand die Krönung der neuen Niersteiner Weinkönigin, Gina Gehring, in einem kleinen Kreis im elterlichen Weingut statt.

Die angehende Weinbautechnikerin freut sich auf die Regentschaft in den nächsten 12 Monaten unter der Ägide des Niersteiner Verkehrsverein.  

Die Verwaltung der Stadt Nierstein um Stadtbürgermeister Jochen Schmitt ist dankbar für die charmante Repräsentantin und deren künftiges Engagement zum Wohle der Stadt und deren Genuss- und Kulturgut, den Niersteiner Wein.

Kontakt:

Stadt Nierstein
Bildstockstraße 10
55283 Nierstein
Telefon: +49 6133 960 500 +49 6133 960 500
Fax: +49 6133 960 5089
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Auf Grund der Corona-Situation bleibt das Rathaus für den Publikumsverkehr geschlossen.