Nachlese Juli bis Dezember 2019

"Platz der Kinderrechte" am 20. November eingeweiht

Dem Beispiel der Städte Höhr-Grenzhausen, Mainz und Bad-Kreuznach folgend, hat auch die Stadt Nierstein in Rheinhessen einen „Platz der Kinderrechte“ eingeweiht. Dies im Beisein von Staatsministerin Anne Spiegel und dem Vorsitzenden des Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz e.V., Christian Zainhofer, sowie der Vorsitzenden des Kinderschutzbund Mainz e.V., Irene Alt.

Familienministerin Spiegel gratulierte zu der Entscheidung, den Kinderrechten in Nierstein dauerhaft einen Platz zu geben: „Es ist wichtig, dass wir uns täglich dafür engagieren, dass Kinder ohne Armut und Gewalt und mit gleichen Chancen auf Bildung und persönliche Entwicklung aufwachsen können“, sagte Familienministerin Anne Spiegel. Denn im Jahr 2019 steht „Gleiches Recht für alle Kinder“ im Fokus der Kinderrechtestrategie des Familienministeriums. „Wir brauchen eine solide Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, die über eine reine Staatszielbestimmung hierausgeht, damit das Bewusstsein der gesamten Gesellschaft für die besonderen Belange von Kindern geschärft wird. Dafür werde ich mich weiterhin stark machen“, betonte Familienministerin Anne Spiegel in Nierstein. Diese Forderung wiederholten auch der Vorsitzende des Kinderschutzbundes Rheinland-Pfalz e.V., Christian Zainhofer, und die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Mainz e.V., Irene Alt. Beide ermutigten die Kinder für ihre Rechte zu kämpfen und diese auch gegenüber den Erwachsenen zum Ausdruck zu bringen. Die Kinder als Hauptakteure durften bei diesem wichtigen Termin natürlich nicht fehlen. Rund 400 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Nierstein begleiteten die Einweihung am Pestalozziplatz in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschule. Acht Kinderrechte formulieren die Grundschüler wie folgt und trugen diese in der Feierstunde vor:  

 

1.         Recht auf Elterliche Fürsorge

2.         Recht auf Bildung

3.         Recht auf Gesundheit

4.         Recht auf Gleichheit

5.         Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht

6.         Recht auf gewaltfreie Erziehung

7.         Recht auf Freizeit, Spielen und Erholung

8.         Recht auf Information, freie Meinungsäußerung und Beteiligung

 

Diese Rechte werden zeitnahe auf acht Ziegelsteine gebrannt, und im Pflaster vor der Grundschule auf dem Pestalozziplatz eingelassen.

 

Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und der für das Sozialwesen der Stadt zuständige Beigeordnete, Norbert Engel, unterstrichen gemeinsam mit der Schulleitung, Margarete Harnau und Franco Miceli, die Wichtigkeit der Widmung des Pestalozziplatzes als Platz der Kinderrechte. „Am 5. April 1992 hat die Bundesrepublik Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Seitdem gilt die Vereinbarung, die am 20. November 1989 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen angenommen wurde, für Deutschland. Mit ihr wurden zum ersten Mal umfassend und in verbindlicher Rechtsform persönliche Rechte, politische Rechte sowie wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte von Kindern als Staatenverpflichtung vorgegeben Dieser Verantwortung tragen auch wir, die Stadt Nierstein, und die Grundschule Nierstein Rechnung", betonen Schmitt, Engel, Harnau und Miceli.

Die Erziehung zu Teilhabe und Demokratie ist ein wichtiger Bildungsauftrag. Rechte für Kinder haben in der Grundschule und bei der Stadt Nierstein einen hohen Stellenwert. Zum Beispiel Gleichheit – kein Kind darf benachteiligt werden. Das lebt die Grundschule als Schwerpunktschule, in der Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden und alle gleich viel zählen. Weiterhin müssen die Kinder nicht in die Schule, sondern, sie dürfen zur Schule gehen. Selbstverständlich ist das nicht wenn andernorts Kinder mit auf dem Reisfeld, in der Fabrik oder sonst wo arbeiten müssen, ohne die Möglichkeit einer Schulbildung zu haben.

Das Enthüllen der neuen Straßenschilder im Beisein einer großen Kinderschar übernahm der Vorsitzende der AWO Nierstein, Alois Rosinus, der sich bereits seit Jahren mit der AWO um die Belange der Grundschule Nierstein kümmert und bei Bedarf finanzielle und ideelle Unterstützung leistet.

Martinszüge in Nierstein und Schwabsburg begeisterten

mehrere Hundert Teilnehmer

Auch die diesjährigen Martinszüge am 11. November in Nierstein und in Schwabsburg begeisterten mehrere Hundert Teilnehmer. Besonders die Kinder mit ihren bunten Laternen waren vom Heiligen Martin auf seinem Pferd, vom Martinsfeuer und natürlich von den "Weckmännern" und dem heißen Orangensaft, gestiftet vom REWE Markt Thilo Zorbach, begeistert. Für die Erwachsenen gab es Winzerglühwein, gestiftet vom Weingut Schätzel.  

Stiftung Hohensee schüttet über 28.000 Euro aus

Immobilien sind immer eine gute Geldanlage. Das dachte sich auch vor geraumer die Familie Hohensee und investierte fleißig in besagte Immobilien. Nach dem Tod der Eheleute Johanna und Werner Hohensee floss das Vermögen in die Elmar-Hohensee-Stiftung Stiftung. Die Stiftung nennt aktuell elf Häuser mit 13 Wohneinheiten nennt ihr Eigen und nimmt jedes Jahr eine Gewinnausschüttung vor. Der Betrag in 2019 betrug stolze 28.119 Euro und wurde dem Stiftungszweck entsprechend an die Stadt Nierstein, die damit ihre Senioren-Adventsfeier ausrichtet, die evangelische Kirchengemeinde Nierstein und die Deutsche Krebshilfe ausgeschüttet. Alle drei durften sich über einen Scheck in Höhe von 5.112,92 EUR (nach damaliger Währung 10.000 D-Mark) freuen. Ein variabler Restbetrag geht jedes Jahr an das Deutsche Herzzentrum in Berlin.

Seit 2009 hat die Stiftung rund 280.000 Euro an Bedürftige verteilt. So konnten z.B. Operationen von Kindern in Entwicklungsländer finanziert werden. Dies im Irak, Georgien, Afghanistan, Libyen, Pakistan, Kambodscha und in Ägypten.

Bei der Stadt Nierstein wird die Gewinnausschüttung alljährlich zur Finanzierung des Seniorenadventsnachmittags der Stadt eingesetzt. Stadtbürgermeister Jochen Schmitt nahm den Scheck von Stiftungsvorstand Dieter Steffan, im Beisein der Schwiegertochter des Stiftungsgebers, Dubravka Hohensee, mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Zum einen freute sich Schmitt natürlich über die Spende, zum anderen läutete die diesjährige Ausschüttung auch eine Zeitenwende ein. Dieter Steffan wird sich nach dem Jahreswechsel seinem wohlverdienten Ruhestand widmen und gibt den Vorstand der Stiftung zum 31. Dezember ab in die Obhut der Stadt Nierstein und der evangelischen Kirchengemeinde Nierstein. Mit je einem Gutschein bedankte sich Schmitt bei Dieter Steffan und seiner Mitarbeiterin, Christine Müller.  

 

Empfang für Karate Euromameisterin und Vize-Europameister

Greta Blessing und Maximilian Orth vom VfR Nierstein werden Europameisterin bzw. Vize-Europameister bei der Karate-EM. Diesen tollen Erfolg nahmen Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und die Verwaltung zum Anlass um die erfolgreichen Sportler, deren Angehörige sowie den Vorstand des VfR Nierstein und Karatetrainer Wilhelm Rinck zu einem Empfang im Rathaus Nierstein einzuladen.

 

Wilhelm Rinck darf mit Fug und Recht der Vater dieses Erfolges genannt werden. Bereits im Jahr 1973 fing der ehemalige Boxer mit Karate an. Bis 1985 arbeitete Rick im Iran bis ihm die Saddam Hussein Diktatur die Entscheidung leicht machte und er in der Rhein-Main Region heimisch wurde. Dort, bei der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW), eröffnete Rinck seine erste Karate-Gruppe. Nach deren Auflösung nahm der Karate Trainer Kontakt zum VfR Nierstein auf. „Die wollten eine Karateabteilung eröffnen und ich erwies mich dabei als der richtige Mann“, so Rinck. Das war vor 21 Jahre. Damals war die heutige Europameisterin, Greta Blessing, noch gar nicht geboren, und der Vize Europameister, Maximilian Orth gerade erst zwei Jahre alt. Beide trainieren beim VfR Nierstein, gemeinsam mit zehn bis zwölf weiteren Karates, zweimal pro Woche. Greta Blessing fand ihre Leidenschaft für den Karate Sport mit sieben Jahren. Heute, sieben Jahre später, darf Sie sich als Trägerin des Braungurt Europameisterin nennen. Dies in der Kategorie Kota, ausgetragen bei den European Open in Haigerloch. Kota sind Übungskämpfe gegen imaginäre Gegner und natürlich ist die frisch gebackene Europameisterin unheimlich stolz auf ihren Titel.

Maximilian Orth fing Sechstklässler mit dem Karatesport an. Er trainiert gemeinsam mit Greta Blessing in einer Gruppe. Die Altersspanne in der Karateabteilung des VfR reicht vom Grundschüler bis zum Mittdreißiger. Orth ist ebenfalls Braungurtträger und hat in der Disziplin Kumite den Titel eines Vizeeuropameisters gewonnen. Anders als bei den imaginären Kämpfen von Greta Blessing geht es dabei Mann gegen Mann.

Bei Karate geht es nicht darum einfach draufzuhauen, weiß Trainer Wilhelm Rinck. „Konzentration, Spannung, Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit sind die Tugenden eines Karatesportlers. Beides haben Greta Blessing und Maximilien Orth so verinnerlicht, dass die Titelerfolge die logische Fortsetzung der disziplinierten Trainingseinheiten sind.   

Von daher war es für Stadtbürgermeister Jochen Schmitt eine Selbstverständlichkeit die erfolgreichen Karatekämpfer zu einem Empfang ins Rathaus der Stadt Nierstein einzuladen. Dort überreichte Schmitt jeweils eine Urkunde und ein persönliches Präsent du lud die Eingeladenen zu einem Umtrunk ein, nicht ohne vorher die Leistungen der Sportler, des Trainers und der Vereinsführung des VfR Nierstein gelobt zu haben.

 

Foto:     

Greta Blessing, Stadtbürgermeister Jochen Schmitt, Maximilian Orth und Trainer Wilhelm Rinck beim Empfang im Rathaus Nierstein

 

Schüler aus der Partnerregion Gevrey Chamberin

zu Gast in Nierstein 

Es gehört bereits zum festen Programmpunkt, dass Austauschschüler aus Gevrey-Chambertin im Rahmen ihres Besuchs bei ihren Gastfamilien der Realschule plus in Nierstein auch Station im Rathaus der Stadt Nierstein machen. Diese Tradition wurde von den Vorgängern von Stadtbürgermeister Jochen Schmitt gepflegt, und natürlich auch von diesem fortgesetzt. Den diesjährigen Empfang begleitete neben Stadtbürgermeister Jochen Schmitt auch der von der Stadt Nierstein neu eingesetzte Beauftragte für die Städtepartnerschaften, Dr. Olaf Kempfert. Beide, Schmitt als auch Kempfert, wiesen auf die große Bedeutung der Partnerschaft zwischen Gevrey-Cambertin und Nierstein hin, die bereits seit 1963 Bestand hat. Die damalige Partnerschaftsurkunde die den Besucher zur Ansicht präsentiert wurde dokumentiert den Willen zur Freundschaft. Aus den ursprünglichen „Erzfeinden“ wurden Freunde, die jetzt wichtige Partner und der Motor der Europäischen Union sind. Diese Union, davon sind Schmitt und Kempfert überzeugt, ist der Garant für nunmehr 74 Jahre Frieden in Europa. „Ihr, die junge Generation seid es, die sich dessen bewusst sein muss. Ihr seid die Zukunft Europas und der Schlüssel für weitere friedvolle Zeiten. Alleine durch eure Bereitschaft den Schüleraustausch zu begleiten verdeutlicht euer Interesse an der großarteigen Europäischen Idee“, so Schmitt und Kempfert. Auch die Schüler aus der Region Gevrey-Chambertin waren angetan von der Gastfreundschaft der Rheinhessen, die sie überall erlebt haben. Das verbindende Element, der Weinbau, machte es außerdem noch leicht das Nachbarland und das größte deutsche Weinanbaugebiet zu besuchen. Im kommenden Jahr, an Pfingsten, wird übrigens wieder eine Delegation Erwachsener aus Nierstein in die Partnergemeinde nach Gevrey-Chambertin reisen. So ergänzen sich alljährlich Schüleraustausch und Partnerschaftstreffen, und festigen damit die vor 56 Jahren beurkundete Freundschaft.  

Stadtbürgermeister Jochen Schmitt empfängt eine Delegation aus der Provinz Hubei / China

Längst ist es zu einem gewohnten Bild geworden, dass sich hochrangiger Besuch aus China ein Stelldichein im Rathaus der Stadt Nierstein geben. Dies hat sich auch nach der Übernahme des Ehrenamtes als Stadtbürgermeister durch Jochen Schmitt nicht geändert. Schmitt selbst war als Beigeordneter ebenfalls schon Teil einer Delegation welche die Provinz Jiangxi besuchte. Aktuell durfte der neue Stadtbürgermeister Direktoren und Chefökonomen für die Entwicklung und die Reform der Provinz Hubei im Rathaus in Nierstein begrüßen. Angeführt wurde die Besuchergruppe von Chungui Li, stellvertretender Direktor der Abteilung zur Revitalisierung von Kommissionen für die Entwicklung und Reform der Provinz Hubei.   

Die Provinz Hubei zählt 66 Millionen Einwohner. Sie liegt in der großen chinesischen Ebene und wird vom Jangtsekiang, dem längsten Fluss Asiens, durchflossen. Den Namen trägt die Provinz aufgrund ihrer Lage nördlich der Seenregion an der Grenze zu Hunan. Wuhan ist Provinzhauptstadt mit mehr als 8 Millionen Bewohner. Die rasante Entwicklung der Provinz wurde dadurch geprägt, da Hubei über gute Flussverbindungen zu den Küstenregionen und dem benachbarten Ausland verfügt. So hat zum Beispiel Wuhan nach Shanghai den zweitgrößten Hafen am Jangtsekiang. Die wichtige Nord-Süd-Eisenbahnlinie von Peking nach Guangzhou überquert in Wuhan den Jangtsekiang.

In Nierstein informierte sich die Delegation bei einer Fachtagung im Hause der Wein- und Sektkellerei Jakob Gerhardt über die kommunalpolitische und gesellschaftliche Entwicklung und Lage von Rheinhessen. Dabei wurde das Seminar von keinem Geringeren als vom ehemaligen Landrat Claus Schick gehalten. Dessen Verbindungen, und die der chinesischen Geschäftsfrau Xinru Großkopf-Fang zu Nierstein, ermöglichen auch immer wieder eine Visite im Rathaus der Riesling City. Dort nahm Stadtbürgermeister Jochen Schmidt Bezug auf die unübersehbare Entwicklung von Nierstein in den letzten Jahren und machte in Form einer Imagefilm Vorführung beim Empfang mit Imbiss und Umtrunk im Ratssaal den Besuchern aus dem Reich der Mitte „seine Stadt“ auch visuell schmackhaft.

Landestheater Dinkelsbühl begeisterte am 27. September mit Edith Piaf - süchtig nach Liebe

„Non, je ne regrette rien – nein, ich bereue nichts“ ist eines der bekanntesten Chansons von Edith Piaf! Ebenfalls nichts zu bereuen hatte Stadtbürgermeister Jochen Schmitt der das Ensemble des Landestheater Dinkelsbühl und die rund 200 Besucher der Veranstaltung im Sironasaal in Nierstein nach tosendem Applaus verabschiedete. Vorausgegangen waren 90 Minuten Bühnenpräsenz der Theatergruppe in denen das Leben der Piaf gespielt und beschrieben wurden, und dabei sämtliche Stationen der Ausnahmekünstlerin durch deren Chansons bereichert wurden. Kathrin Ost verkörperte die Piaf und fand in ihrer Interpretation treffend jeden Ton und jede Gemütslage des „Spatz von Paris“.  

Weltberühmt und von Millionen verehrt hat Edith Piaf das französische Chanson geprägt, das für immer mit ihrem Namen verbunden sein wird. Als Edith Piaf 1963 mit 48 Jahren starb, hatte sie drei Viertel ihrs Lebens auf der Bühne verbracht. Morphium, Singen, die Bühnen der Welt und die Liebe. Das bleibt am Ende ihres Lebens. Die Höhen und Tiefen einer Frau die es von der Pariser Göre zum Weltstar schaffte, stets begleitet von den wichtigsten Männern in ihrem Leben, über ihren Entdecker, ihren Manager, ihren Ehemänner und ihren Geliebten, wurde bravourös vom Landestheater Dinkelsbühl in Szene gesetzt.   

Niersteiner Sommernacht

am 17. August in Nierstein

Die diesjährige Sommernacht am 17. August 2019 im Niersteiner Park war ein voller Erfolg. In diesem Jahr wurde mit folgenden Künstlern vor allem das junge Publikum angesprochen:

  • Timo Ehmann
  • Christian Franke
  • Feuerherz
  • Vincent Gross
  • Pietro Lombardi
  • Leslie Frank
  • Melanie Müller

Dem Regen trotzten viele Besucher, um die verschiedenen Künstler live zu erleben. Die Gäste kamen dafür von nah und fern in den Niersteiner Park.

Schifferstechen mit neuen Nachen

Sie gehören zum Niersteiner Winzerfest wie der Ritter Hundt, die zahlreichen Weinhöfe und Weinstände, wie der Rummelplatz und die Flaniermeile am Rheinufer. Die Rede ist von den Schifferstechern die alljährlich am Winzerfestsamstag auf dem Rhein ihre Vorkämpfe absolvieren, und am Sonntag den Sieger „ausstechen“. In den letzten Jahren sind die Boote in die Jahre gekommen. Während des Wettkampfes mussten die Aktiven und Steuerleute immer wieder eindringendes Wasser aus den Booten schöpfen. Die Lage spitze sich so zu, dass es in 2019 keine Alternative zu neuen Booten gab.

Stadtbürgermeister Thomas Günther und Tobias Staiger vom gleichnamigen Weingut auf dem Tempelhof sagten zu, je einen Nachen zu finanzieren.

Pünktlich zum Winzerfest kamen die neuen Nachen in Nierstein an. getauft wurden diese auf die Namen „Nierstein“ und „Staiger“ und am 3. August vor Beginn der Wettkämpfe im Beisein der Spender getauft und in Dienst gestellt.

 

Foto: Stadtbürgermeister Thomas Günther und Tobias Staiger bei der Übergabe der Boote.

 

Weinschöffenzeremonie

am 2. August in Nierstein

Quelle:

Helmut Reichert: Privat

Karl Strack: VRM / Harald Kaster

Am Freitag, den 3. August wurden Frau Christine Huff und Herr Otto Lattreuter in den Stand einer Niersteiner Weinschöffin / eines Niersteiner Weinschöffen erhoben.

Große Qualitäts-Weinprobe am 01. August im Niersteiner Park

Auch in diesem Jahr war die große Qualitäts-Weinprobe am 01. August im Niersteiner Park wieder ein voller Erfolg bei bestem Wetter und mit vielen Besuchern.

 

Foto: Hans Bürkle

Marschall der Woiwodschaft Oppeln,

Andrzej Bula, besuchte Nierstein

Bekanntermaßen besteht eine freundschaftliche Verbindung zwischen dem Rheinland-Pfalz und der Woiwodschaft Oppeln in Polen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Niersteiner Weinkönigin, Gianna Simmer, und der Jungwinzer und stellvertretende Vorsitzende im Verkehrsverein Nierstein, Tobias Staiger, vor einiger Zeit auf Einladung des Marschalls der Woiwodschaft Oppeln, Andrzej Bula, zu Gast in Polen war. Da Staiger die Gastfreundschaft des Niersteiner Stadtbürgermeisters, Thomas Günther, kennt, lud dieser im Namen von Günther den Marschall zum Gegenbesuch nach Nierstein ein.

 

Die Gäste aus Polen hatten sichtlich Spaß beim Besuch von Nierstein und des Niersteiner Winzerfestes.

Rudi Schott stiftet eine Wetterfahne für den Wartturm

Der gebürtige Niersteiner und Weinschöffe der Stadt, Rudi Schott, stiftete seiner Heimatgemeinde anlässlich seines 80. Geburtstages eine Wetterfahne für den Wartturm.

Zur Vorgeschichte, Schott ist seit vielen Jahren bei den Niersteiner Wartturmfreunden engagiert. Diese kümmern sich seit ihrem Bestehen um die Pflege und den Erhalt des Wahrzeichens von Nierstein, den Wartturm. 

Trinkwasserbrunnen im Park der Stadt Nierstein

Thomas Günther und die Verwaltung werden Nierstein nach 20-jähriger Amtszeit als Stadtbürgermeister einen erfrischenden Abschied bescheren. Geplant ist das Aufstellen eines formschönen Trinkbrunnens im Park der Stadt Nierstein. Dieser wird zu den Öffnungszeiten des Stadtparks für jedermann zugänglich sein und die Besucher im Park kostenlos mit köstlichem Wasser versorgen.

 

101. Geburtstag von Inse Heiderich

Frau Inse Heiderich feierte am 04. Juli 2019 ihren 101. Geburtstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:

 

hintere Reihe von links nach rechts:

Stadtbürgermeister Thomas Günther, Heimleiter Uwe Johannsen, Erster Kreisbeigeordneter Steffen Wolf, Pflegefachkraft Alexandra Pauli

 

vorne:

Jubilarin Inse Heiderich und angehender Stadtbürgermeister Jochen Schmitt

Kontakt:

Stadt Nierstein
Bildstockstraße 10
55283 Nierstein
Telefon: +49 6133 960 500 +49 6133 960 500
Fax:
E-Mail-Adresse:

 Öffnungszeiten Verwaltung: 

Montag, Dienstag und Donnerstag 9:00 Uhr- 12:30 Uhr

Freitag 9:00 Uhr - 12:00 Uhr

Mittwoch geschlossen

Öffnungszeiten Tourismus- und Kulturbüro:
Montag, Dienstag und Donnerstag 9:00 Uhr- 12:30 Uhr und 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Freitag 9:00 Uhr - 12:00 Uhr

Mittwoch geschlossen